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Exkursion ins Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit am 19.4.2026

Bunt statt braun Biesenthal lädt erneut zu einer gemeinsamen Exkursion in eine NS-Gedenkstätte ein; diesmal besuchen wir das ehemalige Lager und heutige „Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit“ in Schöneweide.

Schätzungsweise 26 Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime aus verschleppt und ausgebeutet. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit informiert über die Geschichte und Dimension der NS-Zwangsarbeit und macht das Schicksal dieser Erwachsenen und Kinder sichtbar. Die ehemaligen Unterkunftsbaracken auf dem Gelände des einzigen fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeitslagers aus der NS-Zeit – alleine in Berlin befanden sich etwa 3000 Lager für Zwangsarbeitende – dienen heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsorte.https://www.ns-zwangsarbeit.de

Im Rahmen einer Führung werden wir die noch quasi im Originalzustand zu besichtigenden Baracke 13, die Dauerausstellung sowie die aktuelle Sonderausstellung „Trotzdem da!“ zum Schicksal von Kindern aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen besuchen.

Abfahrt ist am Sonntag 19.4.26 um 9:45 am Biesenthaler Bahnhof, wer mag, kann auch um 10:45 am Dokumentationszentrum zu uns stoßen (10 min zu Fuß vom S-Bhf Schöneweide). Ca. 3h sind wir auf dem Gelände unterwegs, um 14:34 fährt ein Zug zurück nach Biesenthal.

Anmeldung bis zum 5.4.2026 an: buntstattbraun-biesenthal@posteo.de

Die Geschichte der Zwangsarbeit in Biesenthal wurde mit dem „Weg der Würde durch Biesenthal“ von Schüler*innen aufgearbeitet: https://zukunft-durch-erinnerung.de/

Das Foto zeigt die Gedenkstele für das Lager PAULA für tschechische Zwangsarbeiter am Prendener Weg in Biesenthal.